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Laminat
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Laminatböden bestehen wie Fertigparkett aus Nut-und-Feder-Elementen, die schwimmend verlegt werden. Sie kommen dort zum Einsatz, wo ein anspruchsvoller, strapazierfähiger Bodenbelag gefragt ist.
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1 Laminatböden sind grundsätzlich mehrschichtig aufgebaut. Die Deckschicht (Overlay) besteht aus einer oder mehreren Lagen eines faserhaltigen Materials (z.B. Papier), die mit einem wärmehärtbaren Kunstharz, in der Regel Melaminharz, verpresst werden. Die Trägerplatte besteht aus einem Holzwerkstoff, z.B. Spanplatte, mitteldichte oder hochdichte Faserplatte (MDF/HDF). Die Gegenzugschicht dient wie beim Fertigparkett der zusätzlichen Stabilisierung. Sie kann aus einem Furnier oder einer weiteren harzverpressten Schicht bestehen. Leider gibt es gerade bei Laminatböden beträchtliche Qualitätsunterschiede, die äußerlich nur schwer bzw. nur vom Fachmann festzustellen sind. Viele Hersteller machen nur Angaben über die Beständigkeit gegen Abrieb, der in einem genormten Verfahren (Taber-Test) mittels eines Reibrades festgestellt und klassifiziert wird. Dabei wird die Anzahl der Umdrehungen gemessen, die erforderlich sind, bis ein Durchrieb des Dekors festzustellen ist (z.B. 7000 Umdrehungen). Diese Beständigkeit gegen Abriebbeanspruchung ist jedoch nur eines von mehreren Kriterien für die Qualität eines Laminatbodens.
2 Weitere prüfbare Qualitätsmerkmale sind die Widerstandsfähigkeit gegen Zigarettenglut, ...
3 ...die Beständigkeit gegen Druck- und Stoßbeanspruchung, ...
4 ... die Fleckenunempfindlichkeit, die Stuhlrolleneignung, die Lichtechtheit und Abhebefestigkeit der Deckschicht sowie die Maßhaltigkeit der Elemente und ihre so genannte Dickenquellung unter Wassereinfluss. Die Anforderungen und das Prüfverfahren zu diesen Qualitätsmerkmalen regelt der europäische Normentwurf für Laminatboden (EN 13329).
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5-8 Laminatböden gibt es in verschiedenen Holzdekoren, aber auch mit Stein- oder Phantasiedekoren
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